Die Geschichte der Lerncenter Dreispitz AG

Im schönen Sommer 1996 mietete sich die Fahrschule Salathé erstmals im Lokal an der Dornacherstrasse 404 ein. Anfangs arbeitete das Ehepaar Salathé ohne Angestellte, dafür doppelt so hart. Bald stiessen dann doch die ersten Fahrlehrer zum Team dazu. Hier ein Foto aus jener Zeit.

So dass am 08.01.1999 die Lerncenter Dreispitz AG gegründet wurde. Bald war das „Lerncenter“ bekannt. Die für die damalige Zeit frechen Fahrschulwagen wurden von der Polizei oft kontrolliert. Die Fahrzeuge waren tiefer gelegt, hatten breite Reifen und auffällige Farben!

Im Jahr 2002 zählte das Lerncenter Team bereits 8 Fahrlehrer. Mit tollen Werbemassnahmen, etwa einem Ferrari als Fahrschulfahrzeug, machte die Firma immer wieder auf sich aufmerksam.

Ab 2003 arbeitete die Lerncenter Dreispitz AG mit der Klubschule Migros zusammen. Diese Partnerschaft hatte jedoch nur etwa fünf Jahre lang Bestand.

Im Jahr 2005 begann eine Zusammenarbeit mit dem TCS beider Basel. Fortan fuhren 3 Fahrzeuge unter der Flagge des TCS. Diese Partnerschaft hält, obwohl es gute wie schlechte Zeiten gab, bis heute.

Per 01.01.2006 wurde die Lerncenter Dreispitz AG dann vom jetzigen Geschäftsführer, Jörg Bornhauser, übernommen. Die coolen Lernfahrzeuge wurden durch seriöse Mercedes A-Klasse Fahrzeuge eingetauscht. Die neue Philosophie hiess “Diversifizierung”. Und so wurde ab sofort versucht, neue Geschäftsfelder zu ergründen.

Bereits ein Jahr später, im Jahr 2007, erweiterte sich das Tätigkeitsgebiet um die Sparte “WAB Kurse für Neulenker”.

Um auch im Segment Taxi mitreden zu können, spezialisierte sich im Jahr 2009 einer der Fahrlehrer auf dieses Gebiet. Etwas später dann wurde es der Firma sogar ermöglicht, eine Taxihalterlizenz zu erwerben. Aus diesem Grund konnten somit auch die Führerprüfungen für Ortskunde der Stadt Basel angeboten werden.

Die Räumlichkeiten waren nun doch schon etwas in die Jahre gekommen und so begann man im Jahr 2010 mit umfangreichen Renovierungsarbeiten der Schulungsräume. Irgendwie sind diese Arbeiten jedoch nie abgeschlossen worden. Es wird noch heute fleissig erneuert…

Nachdem die Anhängerprüfung nicht mehr automatisch zu der Autoprüfung geschenkt wurde, witterte die Geschäftsführung im Jahr 2011 ihre Chance und erwarb einen schönen Fahrschulanhänger. Die Kategorie BE war zuerst ein Ladenhüter. Je weniger Fahrzeuglenker diese Kategorie jedoch im Ausweis hatten, desto mehr Kunden suchten das Angebot.

Mit dem Hauseigenen Motorradfahrlehrer wurde im Jahr 2012 eine grosse Lücke geschlossen. Ein Fahrlehrer der nichts anderes ausser Motorrad unterrichtet, ist auf seinem Fachgebiet sicher eine Spitzenkraft, doch was tut man mit ihm im Winter? Ganz einfach: Man schickt ihn jeweils für drei Monate in die Ferien!

Die steigenden Benzinpreise bereiteten der Firma im Jahr 2014 solche Kopfschmerzen, das entschlossen wurde, ein reines Elektroauto für die Fahrstunden mit Getriebeautomatik anzuschaffen. So konnten ab sofort monatlich CHF 450.- an Benzinkosten eingespart werden. Ganz nebenbei schonte man selbstverständlich auch die Umwelt.

Die bis jetzt vorerst letzte Neuerung ergab sich im Mai 2015. Das neue Fahrschulboot traf ein. Der Stolz der Firma! Ein wendiges Bötchen mit Kabine für Regentage, Schiebedach für Sonnenhungrige und Heizung für den Winter. Und wie immer musste es der stärkste zugelassene Motor sein 🙂
Fahren lernen muss halt schon auch Spass machen!