FAQ’s

1. Zu was berechtigt der Führerausweis?
2. Wo ist der Führerausweis gültig?
3. Wie lange dauert es, den Führerausweis zu machen?
4. Wie anspruchsvoll ist die Theorieprüfung?
5. Wie anspruchsvoll ist die praktische Prüfung?
6. Welche Kosten kommen auf mich zu?
7. Wird es einem während der Fahrstunde manchmal schlecht?
8. Was, wenn ich bis im Herbst nicht mit der Ausbildung fertig bin?
9. Darf ich ohne Begleitperson üben (wie beim Motorrad)?
10. Was nimmt man in die Fahrstunde mit?
11. Wo finde ich die nötigen Formulare?
12. Wie läuft eine praktische Prüfung ab?

1. Zu was berechtigt der Führerausweis?

Der Führerausweis Kategorie A für Motorboote berechtigt Sie, Motorboote bis 15 Meter Länge mit unbegrenzter Motorleistung und unbegrenzter Personenanzahl zu führen. Bei gewerbsmässiger Fahrt dürfen Sie maximal 12 Personen befördern.

2. Wo ist der Führerausweis gültig?

Wenn Sie den Führerausweis übersetzen lassen (Internationaler Führerausweis), ist dieser Weltweit gültig. In Internationalen Gewässern, also im Meer, jeweils bis 6 Seemeilen von der Küste weg.

3. Wie lange dauert es, den Führerausweis zu machen?

In der Regel benötigt man rund drei Monate für die gesamte Ausbildung. Selbstverständlich geht es auch schneller, wenn Sie zum Beispiel Ferien nehmen, um nichts anderes zu tun, als sich auf die Prüfung zu konzentrieren.

4. Wie anspruchsvoll ist die Theorieprüfung?

Die Theorieprüfung wird gerne unterschätzt. Diese ist sehr anspruchsvoll. Für die meisten ist das Fahren auf dem Wasser weniger alltäglich, als das Fahren auf der Strasse. Darum sind die Gebräuche, Ausdrücke und Regeln auf dem Wasser schwieriger zu erlernen als bei der Autoprüfung. Beginnen Sie gleich zu Beginn ihrer Ausbildung auch mit dem erlernen der Theorie. So kommen Sie gegen Ende der Ausbildung nicht unter Druck, noch die Theorieprüfung machen zu müssen.

5. Wie anspruchsvoll ist die praktische Prüfung?

Die Praktische Prüfung ist im Verhältnis eher einfacher. Es geht vor allem darum, die Manöver gut ausführen zu können. Diese sind zwar nicht leicht, jedoch ist die Anzahl der Dinge welche erlernt werden müssen, viel geringer als zum Beispiel beim Auto.

6. Welche Kosten kommen auf mich zu?

Die Kosten bewegen sich im Rahmen einer Autofahrausbildung. Mit rund 2’500.- bis 3’000.- haben Sie realistisch gerechnet. Inklusive aller Gesuche, Prüfungen und dem neuen Führerausweis.

7. Wird es einem während der Fahrstunde manchmal schlecht?

Kurz gesagt: Nein. Anders als zum Beispiel bei der Privatpilotenausbildung oder einer Kreuzfahrt wird es einem bei einer Bootsfahrstunde nicht schlecht. Sie lenken das Boot. Sie sind konzentriert. Die Fahrstunde ist nicht so lang, dass es ihnen schlecht werden könnte.

8. Was, wenn ich bis im Herbst nicht mit der Ausbildung fertig bin?

Unser Fahrschulboot hat eine geschlossene Kabine mit Heizung und zwei Scheibenwischern. Die Fahrstunden und die Prüfung können also auch problemlos im Winter stattfinden.

9. Darf ich ohne Begleitperson üben (wie beim Motorrad)?

Nein. Es muss stets eine Person anwesend sein, welche den erforderlichen Führerausweis hat. Es spielt allerdings keine Rolle wie alt diese Person ist und wie lange diese Person den Führerausweis bereits hat.

10. Was nimmt man in die Fahrstunde mit?

Nehmen Sie eine kleine Flasche Wasser, einen Sonnenhut und Sonnencreme plus eine Sonnenbrille mit. Den Rest bringt unsere Fahrlehrerin mit 🙂

11. Wo finde ich die nötigen Formulare?

Die Formulare finden Sie hier.

12. Wie läuft eine praktische Prüfung ab?

Sie holen den Prüfungsexperten ab. Falls Sie es schaffen am Steg festzumachen ohne das Boot des Prüfungsexperten zu beschädigen, haben Sie bereits gute Voraussetzungen. Dies ist in der Tat gar nicht so einfach! Sie werden dann beweisen müssen, dass Sie Knoten kennen, alle Manöver ausführen und das Boot sicher den Rhein hinauf und wieder hinab bewegen können. Dabei stellt der Experte ihnen gelegentlich eine Frage, um auch zu wissen, ob Sie die Theorie in die Praxis umsetzen können. Bei jeder Prüfungsfahrt kommt es zum “Mann über Bord” Manöver. Wenn Sie übrigens an Manöver denken, sollten Sie sich kein herumdümpelndes Boot vorstellen. Vielmehr ist zum Beispiel das anlegen unter der Mittleren Brücke bei reissender Strömung gefragt. Sie werden also sicher ins Schwitzen kommen. Der Experte hoffentlich nicht 😉